Börse, liegt der Höhepunkt der Angst laut VIX hinter uns?

Börse, liegt der Höhepunkt der Angst laut VIX hinter uns?

Die internationalen Aktienmärkte erlitten zwischen Anfang Februar und Anfang April vor dem Hintergrund des Handelskriegs einen Bärenschock. Der von der Trump-Regierung angezettelte Handelskrieg mit den sogenannten „gegenseitigen Zöllen“ führte zu einem Rückgang des weltweiten Aktienindex MSCI World um mehr als 20 %.
Nun, da die Staaten in eine Sequenz der Handelsdiplomatie eingetreten sind, hat sich der Aktienmarkt erholt und die Volatilität ist um ein Stockwerk gesunken.
Kann man sagen, dass der Höhepunkt der Angst hinter uns liegt, wenn man sich auf das Prisma der technischen Analyse der Finanzmärkte stützt?


Um diese Frage zu beantworten, möchten wir Ihnen vorschlagen, zwei erwähnenswerte Charts unter die Lupe zu nehmen.

1) Zunächst die Grafik der impliziten Volatilität der Aktien, die den S&P 500 Index bilden, den VIX. Der Spitzname dieses Index lautet „Angstindex“. Seine Berechnung basiert auf den Preisen der Call- und Put-Optionen der Aktien, die den S&P 500-Index bilden. Wir erinnern daran, dass der S&P 500 als Referenzindex der westlichen Finanzwelt gilt

2) Die zweite interessante Grafik ist eine Grafik, die der quantitativen Analyse der Finanzmärkte zuzuordnen ist. Die quantitative Finanzmarktanalyse ist eine der Disziplinen der technischen Finanzmarktanalyse und hier geht es um den Prozentsatz der Aktien im S&P 500, der über dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt liegt.

Gerade die Anwendung der technischen Analyse auf diese beiden Grafiken ermöglicht es, für einen Verkaufshöhepunkt zu argumentieren, der in der ersten Aprilhälfte erreicht wurde.

Der VIX-Index der Angst fällt von der 60er-Marke mit einer charttechnischen Struktur in Form einer „schwarzen Wolke“ (japanische Kerzenterminologie) und einer bärischen Auflösung des technischen Indikators RSI von seiner wöchentlichen überkauften Zone aus nach unten. Dieses Signal bedeutete historisch gesehen, dass der Paroxysmus der Angst vorbei ist.
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Für den Prozentsatz der S&P 500-Aktien, die sich über dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt befinden, ist das quantitativ bullische Signal sehr überzeugend. Historisch gesehen war es jedes Mal, wenn dieser Prozentsatz abrupt unter die 20%-Marke fiel und anschließend wieder nach oben kletterte, ein Signal für die Endphase des Bärenmarktes, und das ist auch in diesem April 2025 wieder der Fall, wie Sie im nachfolgenden Diagramm sehen können.
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SCHLUSSFOLGERUNG: Aus der Sicht der technischen Analyse der Finanzmärkte gibt es eine Reihe von Indizien, die für einen Höhepunkt der Angst in der ersten Hälfte des Monats April sprechen. Natürlich können nur die Fundamentaldaten und der Erfolg der Handelsdiplomatie zeigen, dass der Tiefpunkt hinter uns liegt.



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