Gold: Kurzfristige Korrektur

Gold: Kurzfristige Korrektur

Der Goldmarkt verzeichnete heute eine leichte Korrektur, wobei sich der Preis um die 3.370 USD pro Unze bewegte – ein Rückgang von über 18 USD im Vergleich zur gleichen Uhrzeit des Vortages. Diese Bewegung erfolgte unmittelbar vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten, darunter der Weltwirtschaftsausblick des IWF und eine Rede des Fed-Vizepräsidenten Jefferson.

Die kurzfristige Schwäche des Goldpreises lässt sich vor allem auf zwei Faktoren zurückführen:
? Der starke Anstieg des US-Dollars, ausgelöst durch erneuerte Erwartungen an eine vorsichtige Zinspolitik der US-Notenbank (Fed), schwächt die Attraktivität von Gold als zinsloses Anlagegut.

? Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Aufwärtsrallye. Viele Anleger nutzten die Gelegenheit zur Sicherung von Gewinnen, insbesondere im Vorfeld bedeutender makroökonomischer Veröffentlichungen.

Trotz der aktuellen Schwäche bleibt die mittelfristige bis langfristige Perspektive für Gold weiterhin positiv. Laut aktueller Prognose des IWF wird die globale Inflationsrate im Jahr 2025 bei 4,3 % und 2026 bei 3,6 % erwartet – mit einem signifikanten Anstieg in den entwickelten Volkswirtschaften. Diese Aussichten könnten den Druck auf die Zentralbanken aufrechterhalten und somit die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen stärken.

Fazit: Die aktuelle Korrektur ist vor allem technischer und psychologischer Natur. In einem Umfeld anhaltender Unsicherheiten und wachsendem Inflationsdruck bleibt Gold eine strategisch sinnvolle Option für mittel- bis langfristig orientierte Anleger. Es empfiehlt sich, zentrale Unterstützungszonen und Preisreaktionen aufmerksam zu beobachten, um geeignete Kaufgelegenheiten zu identifizieren.

Viel Erfolg beim Handeln!

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