Gold macht eine Pause nahe der Hochs

Gold macht eine Pause nahe der Hochs

Da Gold aktuell eine Verschnaufpause knapp unter seinen jüngsten Hochständen einlegt, ist es ein guter Zeitpunkt, das Gesamtbild etwas größer zu betrachten. Handelt es sich um eine gesunde Konsolidierung vor dem nächsten Aufwärtsschub – oder zeigen sich erste Anzeichen einer nachlassenden Kaufdynamik? Wir werfen einen Blick auf die Schlüsselzonen, die fundamentale Lage und die technische Struktur.

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Gold behauptet sich trotz makroökonomischer Unsicherheit

Während viele Märkte in diesem Jahr zwischen Aufschwungshoffnung und Unsicherheit durch neue Zolldrohungen schwankten, zeigt sich Gold bemerkenswert stabil. Der Anstieg des Edelmetalls wurde durch eine Kombination makroökonomischer Faktoren begünstigt.

Geopolitische Spannungen, von neuen Handelskonflikten bis hin zu anhaltenden Krisen im Nahen Osten, schaffen ein risikobelastetes Umfeld – ein klassisches Terrain, in dem Gold historisch gut performt. Hinzu kommen Inflationssorgen und Spekulationen über geldpolitische Lockerungen, die die Nachfrage laut Marktbeobachtern weiter unterstützen.

Wichtig dabei: Gold reagiert nicht nur auf Schlagzeilen, sondern auf reale Kapitalflüsse. Zahlreiche Marktberichte deuten auf anhaltendes institutionelles Interesse hin.ETF-Zuflüsse bleiben positiv, während große Marktteilnehmer Gold zunehmend als Absicherung gegen Währungsrisiken und Volatilität einsetzen.

Trendbeobachtung: Stärke mit ersten Anzeichen für Überdehnung

Im Tageschart handelt Gold klar oberhalb seiner steigenden 200-Tage-Linie – ein Signal für einen intakten übergeordneten Aufwärtstrend. Der bisherige Verlauf war dabei nicht parabolisch, sondern zeichnete sich durch solide Konsolidierungen aus.
Aktuell stellt sich die Frage: Steht ein weiterer Ausbruch bevor oder ist eine größere Korrektur möglich? Für beide Szenarien gibt es Argumente.

Für eine Trendfortsetzung spricht die Marktstruktur: Ehemalige Widerstände fungieren nun als Support, und die Aufwärtswinkel wirken nachhaltig. Auffällig ist zudem die sogenannte "High and Tight Consolidation" – eine enge Seitwärtsbewegung nahe der Hochs, die auf aktive Nachfrage bei kleineren Rückgängen hindeuten könnte.

Gleichzeitig gibt es jedoch technische Hinweise auf eine mögliche Atempause:

Zum einen die Keltner-Kanäle. Diese bilden einen volatilitätsbasierten Rahmen um einen gleitenden Durchschnitt. Ein Anstieg bis in das obere Band ist bei starker Dynamik nicht ungewöhnlich, ein Bruch darüber hinaus könnte aber auf eine Überdehnung hindeuten.
Zum anderen eine Divergenz im RSI: Trotz eines neuen Verlaufshochs in der letzten Woche hat der RSI kein neues Hoch gebildet. Diese Abweichung zwischen Preis und Momentum könnte ein Hinweis auf nachlassende Dynamik sein. Zwar ist das kein unmittelbares Verkaufssignal, es legt aber nahe, dass der Aufwärtstrend kurzfristig an Fahrt verlieren könnte.

Gold (XAU/USD) Tages-Kerzenchart

https://www.tradingview.com/x/lP19K6dk/

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Fazit:

Die aktuelle Seitwärtsphase bei Gold erscheint im Kontext des größeren Aufwärtstrends bislang stabil. Sollte ein Ausbruch über die jüngsten Hochs von Volumen und Momentum begleitet werden, könnte dies von technisch orientierten Marktteilnehmern als bullisches Signal interpretiert werden.

Sollte es jedoch zu einem Bruch kurzfristiger Support-Zonen kommen und die Divergenzen im RSI fortbestehen, könnte eine Korrektur folgen.

In jedem Fall bleibt der übergeordnete Trend konstruktiv, sodass Schwächephasen könnten im Kontext dieses Trends von Marktteilnehmern als regulär interpretiert werden – nicht zwingend als Warnsignal.

Haftungsausschluss:  Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen weder die finanzielle Situation noch die individuellen Anlageziele der Investoren. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Soweit gesetzlich zulässig, kann Capital.com (oder eine seiner verbundenen Gesellschaften oder Mitarbeiter) unter keinen Umständen für Verluste haftbar gemacht werden, die aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen resultieren. Jeder, der auf diese Informationen reagiert, handelt auf eigenes Risiko. Jegliche Informationen, die als „Anlageforschung“ interpretiert werden könnten, wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die die Unabhängigkeit von Anlageforschung sicherstellen sollen, und sind daher als Marketingkommunikation zu betrachten.

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