Japanische Aktien rutschen ab wegen Trump-Zollängsten

Japanische Aktien rutschen ab wegen Trump-Zollängsten

Die weltweiten Märkte stehen unter Druck, da die bevorstehende Zollankündigung von Donald Trump Schockwellen durch die asiatischen Börsen schickt. Besonders stark betroffen: japanische Aktien, die mit dem Nikkei 225 unter starkem Verkaufsdruck geraten sind. Die bärische Dynamik nimmt spürbar zu.

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Zollängste erschüttern japanische Märkte

Asiens Börsen starteten tief im Minus in die neue Woche, ausgelöst durch wachsende Sorgen um neue US-Zölle. Donald Trumps Äußerungen vom Wochenende, in denen er breit angelegte "Reziprozitätszölle" gegen Länder mit als unfair empfundenen Handelsbeziehungen ankündigte, sorgten für erhebliche Verunsicherung. Besonders hart traf es Japan: Der Topix fiel um 3,3 %, der exportorientierte Nikkei 225 sogar um 3,9 %.

Trump hatte Asien explizit ins Visier genommen und dem Kontinent vorgeworfen, die USA im Handel zu benachteiligen. Mit der für den 2. April geplanten Bekanntgabe seiner Zollpolitik und der rhetorischen Inszenierung dieses Datums als "Befreiungstag" für die US-Wirtschaft steigt die Nervosität an den Märkten weiter. Japanische Aktien gelten als besonders anfällig, da die Exportabhängigkeit groß ist.

Nikkei 225: Bärische Dynamik nimmt zu

Der Nikkei 225 ist schwach in die Woche gestartet: In den letzten vier Sitzungen hat der Index über 6 % verloren und wichtige Swing-Unterstützungen nach unten durchbrochen. Damit wurden Niveaus erreicht, die zuletzt im September 2024 zu sehen waren. Der übergeordnete Markt war seit den Hochs im Juli 2024 und den Tiefs im August 2024 in einer Seitwärtsrange gefangen, doch das aktuelle Kursverhalten deutet zunehmend auf eine potenzielle bärische Ausrichtung hin.

Ein technisches Warnsignal: Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt hat den 200-Tage-Durchschnitt nach unten gekreuzt – das sogenannte "Death Cross". Dieses Muster könnte als Zeichen für eine mittelfristige Trendwende nach unten stehen. Auch der RSI testet erneut seine Tiefststände aus dem März, ohne positive Divergenz – was möglicherweise ein Hinweis darauf ist, dass die Abwärtsdynamik intakt bleiben könnte.
Bemerkenswert ist allerdings der Rückgang beim Handelsvolumen: Seit März ist das Volumen kontinuierlich gesunken, was darauf hindeutet, dass der Kursrückgang bisher nicht von breiter Marktteilnahme begleitet wurde. Diese Divergenz zwischen Preis und Volumen könnte bedeuten, dass der Abverkauf an Kraft verliert und ein kurzfristiger Rebound möglich ist.

J225 Tages-Kerzenchart

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Ein Blick auf den Stundenchart zeigt ein zunehmend aggressives Abwärtsmuster. Der Index folgt eng der 9-EMA, wobei sich der Abstand zur 21-EMA stetig vergrößert – ein Zeichen beschleunigter Dynamik. Gleichzeitig ist der RSI in den überverkauften Bereich gefallen, was kurzfristig auf eine Gegenbewegung hindeuten könnte. Ein Retest der jüngst gebrochenen Swing-Unterstützung auf Tagesbasis wäre denkbar, sollten Schnäppchenjäger aktiv werden.

J225 Stunden-Kerzenchart

https://www.tradingview.com/x/BRdLc5DG/

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Haftungsausschluss:  Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen weder die finanzielle Situation noch die individuellen Anlageziele der Investoren. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Soweit gesetzlich zulässig, kann Capital.com (oder eine seiner verbundenen Gesellschaften oder Mitarbeiter) unter keinen Umständen für Verluste haftbar gemacht werden, die aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen resultieren. Jeder, der auf diese Informationen reagiert, handelt auf eigenes Risiko. Jegliche Informationen, die als „Anlageforschung“ interpretiert werden könnten, wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die die Unabhängigkeit von Anlageforschung sicherstellen sollen, und sind daher als Marketingkommunikation zu betrachten.

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